Wie alles begann

Mein Herzensprojekt
Als ich im Jahre 2010 auf einer Rundreise durch Kambodscha die Leute und das Land kennen lernen durfte, hat mich die Armut und die Schulsituation der Kinder sehr traurig gemacht.
Aufgrund dessen beschloss ich, mit Unterstützung von meiner Familie, meinen Freunden und meinen Kunden einen Spendenaufruf für den Neubau einer Grundschule zu starten.
Dieser verlief großartig was mir die Basis gab, mit eigenen Mitteln und mit Spendengeldern eine Schule im Dorf Samraong zu bauen.

Dr. Thomas Rigl, der ein Jahr auf eigene Kosten in der Jesuitenmission in Kambodscha verbrachte und ohne Vergütung Hilfe direkt vor Ort leistete, unterstützte mich und dieses Vorhaben in vorbildlicher Weise.
Samraong ist eines der ärmsten Dörfer in Kambodscha, es leben in diesem Dorf 74 Familien mit durchschnittlich 5-6 Kindern und es gibt weder fließend Wasser noch Stromversorgung.
Die Kinder, die bisher in die Grundschule gingen, mussten täglich ca. 12 Kilometer einfach (!) zur nächsten Schule gehen (!)!!! 
Diese Kinder wurden durch den Bau der Schule im Dorf dadurch erlöst. Für die größeren Kinder, die nicht in unsere Schule gehen können, haben wir und werden wir weiterhin Fahrräder kaufen, damit sie schneller die Strecke zurücklegen können und nicht zu Fuß gehen müssen. Man bedenke dabei auch noch die Wetterbedingungen (halbes Jahr Regenzeit mit sehr viel Regen und ein halbes Jahr Trockenzeit mit sehr heißen Temperaturen)!

Unsere Schule umfasst 106 Kinder, die in jeweils unterschiedlichen Klassen vormittags und nachmittags unterrichtet werden. Wir haben zwei Lehrer, denen wir das sehr klägliche Gehalt aufbessern und denen wir auch eine Hütte vor Ort gebaut haben, damit sie sehr nah an der Schule wohnen.
Mir war es ein großes Anliegen, dass „unsere“ Kinder auch ein Mittagessen bekommen. Auch dies wurde umgesetzt, worüber ich sehr dankbar bin. Wir haben einen Essensraum angebaut, die Mutter von zwei Schülern wurde angestellt und kocht jetzt für die Kinder. Die monatlichen Kosten für die Lebensmittel und den Lohn werden von mir und ein paar Spendern monatlich getragen.