Juni 2016: Eine neue Grundschule

Liebe Freunde,

im Oktober vergangenen Jahres habe ich zum letzten Mal von mir hören lassen. Nun endlich ist es wieder soweit. Die lange Funkstille bedeutet allerdings nicht, dass sich in
der Zwischenzeit wenig getan hätte. Das Gegenteil ist der Fall, obwohl ich seit Herbst selbst nicht mehr in Kambodscha war.

Der Neubau eines Gebäudes für die Grundschule in Popeil (Gemeinde Tropeng Trom), zu dem ich mit Ihrer/Eurer Hilfe drei von fünf Klassenzimmern beisteuern konnte, ist mittlerweile fertig gestellt und in Betrieb genommen. Von den Mitarbeitern des Jesuit Service in Siem Reap habe ich einige Fotos geschickt bekommen, die davon Zeugnis ablegen. Ich bin sehr dankbar, dass dieser Bau realisiert werden konnte, war der hölzerne Vorgängerbau durch Termiten doch extrem in Mitleidenschaft gezogen und zur Gefahr für die Kinder geworden.
Die neuen Klassenzimmer eine erhebliche Entspannung beim Raumangebot an der Schule. Bei der offiziellen Einweihungsfeier, die voraussichtlich im August stattfinden wird, werde ich die Freude der Verantwortlichen vor Ort wohl hautnah erleben dürfen. Ein ganz besonderer Dank wird dabei auch dieses Mal der „Kneitinger Gmoa“ gelten, also der Brauerei Kneitinger in Regensburg, ihren Wirten und ihren Gästen, die zusammen den Löwenanteil zu dem
Projekt beigetragen haben.
commvivere-bericht-kambodschaDie weiteren Neuigkeiten, die es heute zu vermelden gibt, betreffen mich selbst. Ich werde nämlich schon in wenigen Wochen mit einem Entwicklungshelfervertrag im Gepäck nach Kambodscha aufbrechen. Im Auftrag d

er Jesuitenmission in Nürnberg stehe ich dann dem Jesuit Service mit Sitz in der Hauptstadt Phnom Penh drei Jahre lang als „Berater in der Organisationsentwicklung“ zur Verfügung.
Bereits seit April bereite ich mich in Kursen bei der Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) in Köln und bei der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Bad Honnef auf diese Aufgabe vor. Mein Arbeitgeber, das Bistum Regensburg, hat mich dafür bis Sommer 2019 beurlaubt. Auf meine Ausreise Ende Juli freue ich mich schon sehr und bin gespannt, was mich in den nächsten drei Jahren alles erwarten wird.

Dass ich nach meinem Einsatz als Freiwilliger 2010 nun beruflich nach Kambodscha zurückkehren kann, erfüllt mir einen lange gehegten Traum. Ich werde Sie/Euch selbstverständlich weiterhin in gewohnter Weise über Neuigkeiten aus Kambodscha informieren.

Und ich bitte Sie/Euch herzlich, mir und meinen Projekten mit dem Jesuit Service Cambodia auch künftig die Treue zu halten, sei es durch materielle oder durch ideelle Unterstützung – und nicht zuletzt durch die im Gebet.


Ihr/Euer

Thomas (Tom) Rigl